Die Eizellspende ist eine etablierte und effektive Methode der assistierten Reproduktion für Frauen, die mit ihren eigenen Eizellen keine Schwangerschaft erreichen können. Sie kommt insbesondere bei verminderter ovarieller Reserve, vorzeitiger Ovarialinsuffizienz oder fortgeschrittenem reproduktivem Alter in Betracht.
Die Eizellen stammen von sorgfältig ausgewählten Spenderinnen, die umfassend medizinisch, genetisch und infektiologisch untersucht werden. Die Befruchtung erfolgt im Labor – in der Regel mittels IVF oder ICSI – und die daraus entstehenden Embryonen werden nach entsprechender Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut in die Gebärmutter übertragen.
Diese Methode ist mit hohen Erfolgsaussichten verbunden, die maßgeblich von der Qualität der gespendeten Eizellen sowie individuellen Faktoren der Patientin beeinflusst werden.
Die Eizellspende kann eine Behandlungsoption für Frauen sein, die mit ihren eigenen Eizellen keine Schwangerschaft erreichen können. Typische Indikationen sind:
In ausgewählten Fällen bietet die Eizellspende eine effektive Möglichkeit, eine Schwangerschaft zu erreichen, wobei die Erfolgsaussichten von individuellen medizinischen Faktoren abhängen.
Die Spenderinnen müssen zwischen 20 und 30 Jahre alt und gesund sein.
Wir führen zudem eine umfassende Reihe von Tests durch, um die höchste Qualität und Sicherheit für Sie zu gewährleisten.
Alle Spenderkandidaten durchlaufen umfassende Tests auf sexuell übertragbare Infektionen, einschließlich HIV, Syphilis sowie Hepatitis B und C, um sicherzustellen, dass sie vor der Aufnahme in unser Programm frei von Infektionen sind.
Alle Spenderinnen durchlaufen eine Karyotypanalyse und ein erweitertes Träger-Screening für über 300 rezessive genetische Erkrankungen, einschließlich Mukoviszidose, Fragiles-X-Syndrom, spinale Muskelatrophie und Beta-Thalassämie.
Jede Spenderin durchläuft eine umfassende Beurteilung bei einem lizenzierten Psychologen, einschließlich Persönlichkeitstests und eines ausführlichen Interviews, um die emotionale Bereitschaft und Eignung für das Programm sicherzustellen.
Eine rechtlich geschützte Behandlung
In Zypern erfolgt die Eizellspende auf strikt anonymer Basis. Die Identitäten von Spenderin und Empfängerin sind gesetzlich geschützt, wodurch ein hohes Maß an Vertraulichkeit gewährleistet ist.
Nach geltendem Recht liegt die Altersgrenze für Frauen, die sich einer IVF-Behandlung mit Eizellspende unterziehen, bei 53 Jahren. In begründeten Einzelfällen kann eine Ausnahmegenehmigung bei der zuständigen Behörde für medizinisch unterstützte Fortpflanzung beantragt werden.
Für männliche Partner besteht keine gesetzlich festgelegte Altersgrenze.
Für männliche Partner gibt es keine Altersgrenze.
Für weibliche Spenderinnen gilt eine Altersgrenze von bis zu 35 Jahren.
Die Behandlung kann auf drei Arten durchgeführt werden: mit frischen Eizellen, mit eingefrorenen Eizellen oder durch Eizellteilung (Egg Sharing) von einer anderen Spenderin.
Die Behandlung kann verheirateten, unverheirateten sowie alleinstehenden Frauen angeboten werden. Für die letzten beiden Kategorien ist eine notarielle Erklärung erforderlich.
Der erste Schritt ist meist einfacher, als Sie denken – wir begleiten Sie dabei von Anfang an.
Sie treffen sich mit Dr. Roukoudis, um Ihre Situation zu besprechen, den Ablauf zu verstehen und klare Beratung zur Eizellspende sowie zu den nächsten Schritten zu erhalten.
Eine geeignete Spenderin wird sorgfältig nach strengen medizinischen und Sicherheitskriterien ausgewählt, um Kompatibilität und Sicherheit während des gesamten Prozesses zu gewährleisten.
Die Spenderin durchläuft eine sorgfältig terminierte Behandlung, um gesunde Eizellen zu gewinnen, die anschließend im Labor befruchtet werden, um Embryonen zu erzeugen.
Ihre Behandlung konzentriert sich darauf, die Gebärmutter auf die Aufnahme des Embryos vorzubereiten. Dies erfolgt durch einfache hormonelle Unterstützung und regelmäßige Überwachung.
Ein ausgewählter Embryo wird sanft unter Ultraschallkontrolle in die Gebärmutter eingesetzt. Dies ist ein schneller und schmerzloser Eingriff.
Etwa zehn Tage nach dem Transfer wird ein Bluttest durchgeführt, um eine Schwangerschaft zu überprüfen.
Alle Informationen basieren auf klinischer Expertise und evidenzbasierter Praxis. Für weitere Fragen können Sie die verfügbaren Artikel durchsehen oder das Kontaktformular ausfüllen, um persönliche Beratung zu erhalten.
Haben Sie Fragen zum Ablauf der Eizellspende? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten Sie individuell und begleiten Sie auf Ihrem weiteren Weg.
Bevor die Behandlung bestätigt wird, laden wir Sie zu einem umfassenden persönlichen Beratungsgespräch in unsere Klinik ein.
Dieser Besuch gibt Ihnen die Möglichkeit, unser medizinisches Team kennenzulernen, die Räumlichkeiten zu besichtigen und eine individuelle klinische Beurteilung zu erhalten.
Während Ihres Termins führt Dr. Roukoudis eine vollständige Untersuchung durch, einschließlich der Bewertung Ihrer Gebärmutterschleimhaut, um optimale Bedingungen für die Einnistung sicherzustellen. Falls zutreffend, kann Ihr Partner am selben Tag eine Samenprobe abgeben, sodass die Befruchtung der gespendeten Eizellen mit frischem Sperma erfolgen kann.
Die daraus entstehenden Embryonen werden bis zum Blastozystenstadium kultiviert und anschließend kryokonserviert.
Dieser erste Besuch erfordert in der Regel nur einen Tag.
Dr. Roukoudis erstellt Ihren Behandlungsplan, der in Ihrem Heimatland beginnt. Sobald der Tag der Eizellentnahme von der Spenderin festgelegt ist, werden Sie benachrichtigt. Anschließend müssen Sie innerhalb weniger Tage in die Klinik kommen, um eine Samenprobe für die Befruchtung der entnommenen Eizellen abzugeben.
Während sich die Embryonen bis zum Blastozystenstadium entwickeln, konzentriert sich Ihre Behandlung auf die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut für den Embryotransfer.
Vorteil: Nur ein Aufenthalt
Nachteil: Logistisch anspruchsvoller und kann zur Absage eines geplanten Embryotransfers führen